Ist Ihr Unternehmen schon digital?

Warum sich kleine und mittelständische Unternehmen mit Digitalisierung beschäftigen sollten

Apps beschleunigen und vereinfachen den Zugang zu Ihren Angeboten.

Laut einer aktuellen Studie gehen deutschen Unternehmen jährlich 500 Milliarden Euro an potenziellem, wirtschaftlichem Nutzen verloren, da sie zu wenig digitalisiert sind. Haben Sie sich schon einmal überlegt, wie viel mehr Umsatz Sie durch die Digitalisierung erzielen können oder um wie viel rentabler Ihr Unternehmen mit digitalen Prozessen werden kann? Aber was bedeutet Digitalisierung überhaupt genau und wie können Sie neue Technologien sinnvoll in Ihrem Unternehmen einsetzen? Genau darum soll es in der ersten Digitalisierungs-Werkstatt Rhein-Main gehen.

Ganz allgemein bedeutet Digitalisierung die integrierte elektronische Darstellung, Speicherung und Vernetzung von Informatik und Kommunikation in Ihrem Unternehmen. Das können Dokumente, Nachrichten aber auch Bilder, Messwerte oder Leistungskennziffern von Maschinen sein. Das Potenzial gerade für KMUs ist riesig.

Drei Ideen, bei denen Sie mit Ihrer Digitalisierung ansetzen können

Eine abstrakte Definition von Digitalisierung beantwortet nicht die wichtige Frage, welche Technologien und Verfahren Sie in Ihrem Unternehmen einsetzen sollten. An der Fragestellung, wo und womit sie anfangen sollen, scheitern leider immer noch viele Mittelständler in Deutschland. Daher hier drei mögliche Ansatzpunkte:

1. Plattformen:

Im privaten Umfeld sind Plattformen vielen Menschen ein Begriff. Um nach Hause zu kommen, suchen sie in ihrer Mytaxi-App einen freien Fahrer. Zu Hause angekommen wird anschließend eine Pizza auf Lieferando.de bestellt. Währenddessen läuft die Chillout-Playlist auf Spotify im Hintergrund und es wird auf Amazon Marketplace geschaut, was die besten Kochbücher der italienischen Küche sind, um das nächste Mal die Pizza vielleicht doch selbst zu backen. Im Unternehmensumfeld ist das Fehlen von digitalen Plattformen und Plattform-Märkten ein großes Problem. Die Plattformen können ein Fundament darstellen, welches Ihre Services und Produkte mit Kunden oder Nutzern zusammenbringt. Ein Beispiel für B2B-Plattformen sind Onlinedruckereien wie Flyeralarm, die auf ihrer Webseite individuelle Druckprodukte vertreiben und dabei eigene Maschinen besitzen oder mit Partnerdruckereien zusammenarbeiten. Wo sind die Plattformen für Ihre Angebote? Oder können Sie noch selber eine starten?

2. Social Media

Daneben wird die Bedeutung von Social Media für Unternehmen stellenweise immer noch unterschätzt. Wer braucht schon Facebook im Geschäft? Aber wussten Sie, dass Sie über Facebook Menschen erreichen können, die Sie als Unternehmen vorher möglicherweise noch nicht wahrgenommen haben? 77% der Facebook-Nutzer in Deutschland liken mindestens ein mittelständisches Unternehmen. Und das sind sehr viele Menschen, wenn Sie bedenken, dass sich täglich 23 Millionen Nutzer in Deutschland auf dem Sozialen Netzwerk tummeln. Das könnte Ihre Chance sein, neue Kunden oder motivierte Mitarbeiter für sich zu gewinnen. Eine Erweiterung Ihrer Kommunikation auf soziale Kanäle wie Youtube, Instagram, Twitter oder Linkedin ist jedenfalls eine Überlegung wert.

3. Internet of Things

Sagt Ihnen der Begriff Internet of Things schon etwas? Sehr gut. Auch Gegenstände werden intelligenter, was unter anderem bei der Qualitätssicherung sinnvoll sein kann. Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen „Blizzard Ski“, die ihre Skier mit einem System steuern, welches Herstellungsprozess-Sensoren nutzt, um in Echtzeit Betriebs- und Maschinendaten und ihre Korrelation zu analysieren. Dies klingt sehr kompliziert und die Technik dahinter ist nicht einfach, jedoch setzt „Blizzard Ski“ diese erfolgreich zur Vermeidung von Stillständen, Verzögerungen oder Mangelhaftigkeiten ein. Außerdem können Sie später auch noch nachverfolgen, wo und wie viele Skier gekauft werden. Wo gibt es Ansatzpunkte für Sensoren in Ihren Produkten?

Digitalisierung beginnt im Kopf

Nutzen Sie die Vorteile, die die Digitalisierung von Kennziffern mit sich bringen kann.

Laut des Bundeswirtschaftsministeriums sind rund ein Drittel der gewerblichen Unternehmen in Deutschland der Ansicht, dass eine Digitalisierung unnötig sei. Denken Sie anders, denken Sie um. Machen Sie sich den Vorteilen der Digitalisierung bewusst, denn in unserem digitalen Zeitalter ist es notwendig, nicht nur Bestehendes zu optimieren, sondern Chancen in neuen Entwicklungen zu sehen.

In der Digitalisierungs-Werkstatt RheinMain können Sie sich in einer angenehmen Atmosphäre von Experten beraten lassen, viele weitere Anregungen erhalten und zusammen in der Gruppe erste konkrete Ideen für die Digitalisierung in Ihrem Unternehmen erarbeiten. Melden Sie sich doch noch heute für die Digitalisierungs-Werkstatt RheinMain an. Mehr Details und Anmeldung für Aussteller und Besucher unter www.digitalisierungs-werkstatt-rhein-main.de

Gastautorin: Alena Mandler; Hochschule Fresenius

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